egliundbesser Mediation


Mediation in Unternehmen, Ämtern
und Organisationen




In der Privatwirtschaft, bei Bund, Kantonen und Gemeinden und auch bei nichtstaatlichen Organisationen hat sich innerbetriebliches Konfliktmanagement mit Hilfe von Mediation als effizient und nachhaltig erwiesen.
Denn:

1. Kündigungen lösen das Problem (meist) nicht.
Wenn ein Konflikt systemisch ist (und das ist er in den meisten Fällen), also mit der Struktur, dem Team, der Abteilung zu tun hat, dann löst der Austritt einer oder mehrerer Personen den Konflikt nicht. Der Konflikt bleibt im Betrieb. Und, damit zusammenhängend:

2. Machtentscheide verschärfen den Konflikt.
Der Vorgesetzte, der die Kündigung (oder andere Sanktionen) ausspricht, macht sich damit zu einem Verbündeten der einen Konfliktpartei. Damit verliert er bis zu einem gewissen Grad seine Souveränität; er wird zum Richter. Die Lagerbildung zwischen den Streitparteien setzt sich fort – und der Vorgesetze wird dem einen Lager zugerechnet.

3. Kündigungen führen zu Ressourcenverlusten für den Betrieb.
Wenn jemand entlassen wird, gehen dem Unternehmen immer auch Ressourcen verloren (institutionelles Gedächtnis, Kundenkontakte, Beziehungsnetze, etc.).

4. Eine konstruktive Konfliktkultur spricht sich herum.
Es ist nicht egal, wie in einem Betrieb Konflikte gelöst werden. Wird entlassen, kann eine Angstkultur, kann Duckmäusertum entstehen. Wird hingegen mit Mediation gearbeitet, setzt man auf eine konstruktive Konfliktkultur, die Differenzen ressourcenorientiert löst. Das spricht sich auch ausserhalb eines Betriebs herum.

5. Mediation ist Konfliktprävention.
Jede/jeder, der eine Mediation gemacht hat, geht künftig anders mit Konflikten um. Für einen Betrieb heisst das: Es besteht nachher ein Frühwarnsystem, die Achtsamkeit in Bezug auf Konfliktpotentiale steigt. Das erlaubt, früher zu reagieren; bevor der Konflikt eskaliert.

Mediation eignet sich selbstverständlich nicht nur bei innerbetrieblichen Konflikten, sondern auch bei Konflikten zwischen Unternehmen und ihrer Kundschaft, zwischen zwei oder mehreren Betrieben oder Organisationen, zwischen Betrieben und Behörden, etc.

Mediatorinnen sind weder Coaches noch Berater, die ihre eigenen Ideen und Lösungsansätze einbringen. Mediation geht davon aus, dass die Konfliktparteien die geeignetsten Personen dafür sind, Lösungen für ihre eigenen Konflikte zu finden. Die Mediatoren bieten dafür den notwendigen Rahmen.



Text drucken